Grotten und Schluchten
Eine Reise unter die Erde
Es gibt hier nicht weniger als 4500 Grotten oder Höhlen, die hier aber Baumes oder Puits genannt werden.
Aus sportlicher Sicht besonders angesehene Höhlen sind jene von Verneau im Lisontal, die als weltweit längstes Höhlensystem (28000 Meter) nach dem Schlot angesehen werden, und die die Franche-Comté zu einem Paradies für Höhlenforscher machen.
Höhlen sind auch Anziehungspunkte für Touristen.
Bei der Besichtigung von Höhlen, Quellen oder Karstquellen können, wie in Les Planches, in der Nähe von Arbois, in Baume-les-Messieurs und in Osselle unterirdische Flüsse entdeckt werden, in Poudrey in der Nähe von Besançon, steigt man einfach hinunter in eine gewaltige unterirdische Grotte, und in Remont bei Pontarlier gibt es gar eine Grottenkapelle.
Die Reise ins Innere der Erde der Franche-Comté ist auch eine Reise in die Vergangenheit: die Höhlen dienten, wie in Vergranne, den ersten in Frankreich bekannten Steinzeitmenschen als Behausung, sie waren Zufluchtsorte bei Invasionen, Verstecke für Comtoiser Widerstandskämpfer gegen die Angreifer des 17. Jahrhunderts, für unnachgiebige Priester während der Revolution und für Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs.
Aber natürlich ranken sich um diese Orte auch zahlreiche Legenden: die Schatzhöhlen, und Schlupfwinkel der Vouivre…
Das weite Netz des Comtoiser Untergrunds ist auch Lebensraum für Fledermäuse, von denen sich beinahe alle in Frankreich registrierten Arten in den weitläufigen und mannigfaltigen Gängen aufhalten. Die versteckten unterirdischen Schätze sind nicht immer die, die man sich erwartet.
Informationen, Beratung und Reservierung : ![]()


